Antike Bilder und Gemälde- eine Einführung in das Thema
Bevor man anfängt antike Bilder und Gemälde zu sammeln, ist es wichtig sich mit den einzelnen Stilrichtungen vertraut zu machen. Das beginnt mit der Malerei der Hochkulturen aus der Steinzeit. Das beinhaltet die Zeit von 31.500 bis 15.000 v. Christi. Anschließend folgte die antike Malerei. Diese entstand im Zeitraum 3000 v. Christi und ging bis 300 nach Christi. Hier ist es vor allem die Freskenmalerei, die damals vorherrschte. Von 750 bis 1400 kam die mittelalterliche Malerei auf. Diese Kunst trat auf Tafelbildern und in Kirchenfenstern auf und hatte eine sehr starke religiöse Prägung. Ab 1600 entwickelte sich in Italien der barocke Malstil, der sich anschließend von dort über ganz Europa verbreitete. Gleichzeitig entwickelte sich ebenfalls aus Italien kommend der Renaissancestil. Im europäischen Mittelalter war der gotische Stil sehr dominant. In dieser Stilrichtung ist die besonders detailreiche Darstellung dominierend.
1863 entwickelte sich in Frankreich die impressionistische Malerei. Vorherrschend sind dabei die Malereien von Renoir, Sisley, Bazille und Monet.
Kurze Zeit später, 1890, trat ebenfalls in Frankreich der Stil des Symbolismus auf. Hier kamen vorwiegend Metapher und Symbole zum Tragen. Ebenfalls im 19.Jahrhundert begründete der französische Maler Courbet die realistische Malerei. Um 1900 entwickelten sich mehrere Stile gleichzeitig. So gibt es die Malerei Moderne, bei denen die persönliche Wahrnehmung des Künstlers bei der Erforschung des Individuellen und des Egos dargestellt wurde. Des Weiteren kam die Naive Malerei auf. Das sollten künstlerische Arbeiten von Laien darstellen, Vertreter sind u.a. Rousseau und Picasso. Wichtig in dieser Aufzählung ist auch die surrealistische Malerei. Sigmund Freuds Psychoanalyse ist in dieser Stilrichtung massgeblich gewesen. Ergänzend sind noch aufzuzählen die naturalistische Malerei, die neuzeitliche Malerei, die moderne Malerei und die postmoderne Malerei.
Als nächstes sollte sich der Sammler über die Maltechniken vertraut machen. Die üblichste Technik war mit Öl zu zeichnen. Es gibt dann noch Rötelzeichnungen, Radierungen, Aquarelle, Zeichnungen mit Kohle und Graphit, Tuschezeichnungen, Spachteltechniken, Mosaik- und Hinterglasmalerei. Auch auf was die antiken Bilder bzw. Gemälde gemalt wurden ist wichtig. Als Untergrund kam vorwiegend Leinwand, Papier, Holz, Stoff und Seide zum Tragen.
Zu guter Letzt muss sich der Sammler im Klaren sein, welche Motive er sammeln möchte. Bei antiken Bildern und Gemälden sind Landschaften, Blumen, Tiere, Stillleben aber auch Motive aus der Religion, aus der griechischen Sagenwelt vorherrschend. Auch Portätzeichnungen, wie zum Beispiel “Der Mann mit dem Goldhelm” nehmen einen großen Platz ein.
Wenn Sammler entsprechende Bilder erwerben, sollten sie auch darauf achten, dass die Umrahmung ebenfalls passend zur zeitlichen Epoche ist.
Berühmte Maler für antike Gemälde und Bilder sind neben den angeführten auch Andy Warhol, Paplo Picasso, Rembrandt, Vincent van Gogh, Claude Monet. Berühmte Gemälde sind neben der Sixtinischen Madonna, das Nachtcafe, das Abendmahl, die Mona Lisa, der Schrei und das Mädchen mit Perle.
Um sich die entsprechenden Originale anzuschauen, was jeder gute Sammler machen sollte, ist ein Besuch der Gemäldegalerie Dresden, der Vatikanischen Musseen, der National Galerie London, des Louvre in Paris sowie die Berliner National Galerie zu empfehlen.
Antike Bilder verschiedener Künstler findet man natürlich auf Local24: